Informationen zur Corona - Krise

Hinweis: Alle Maßnahmen gegen das Coronavirus können nach Bedarf vom jeweiligen Ministerium des Landes verändert und angepasst werden. Bitte beachten Sie, dass diese Informationen stets nur den jeweiligen Stand abbilden. Wir sind bemüht, neue Entwicklungen schnellstmöglich hier einzubinden.


Zweite Richtlinie „Corona-Soforthilfe für Kleinunternehmen“

Die bisherige Richtlinie zur Förderung von Soloselbständigen, Kleinst- und Kleinunternehmen wurde zum 31. März durch zwei vereinfachte Richtlinien, die jetzt bundeseinheitlich sind, ersetzt. Die erste Richtlinie, „Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbständige“ setzt dabei die Bundesförderung eins-zu-eins um und richtet sich an Soloselbständige, freiberuflich Tätige und Kleinstunternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten. Diese können in zwei Stufen Zuschüsse von bis zu 9.000 € (bei Unternehmen bis 5 Beschäftigten) bzw. 15.000 € (bei Unternehmen bis 10 Beschäftigten) zur Deckung ihres betrieblichen Defizites (d.h. des Saldos aus Einnahmen und Ausgaben) erhalten. Eine Inanspruchnahme persönlicher oder betrieblicher Rücklagen ist dabei nicht mehr notwendig. Diese werden nicht auf eine Förderung angerechnet. Dies ist eine extrem gute Nachricht für unsere Unternehmer. Außerdem ist es gelungen, den Antrag weniger bürokratisch zu gestalten.

Die zweite Richtlinie „Corona-Soforthilfe für Kleinunternehmen“ richtet sich an Unternehmen und freiberuflich Tätige mit 11-49 Beschäftigten. Auch hier erfolgt die Förderung in zwei Stufen: Bis zu 20.000 € für Unternehmen mit 11-30 Beschäftigten und bis zu 25.000 € für Unternehmen mit 31-49 Beschäftigten. Die übrigen Regelungen sind in beiden Richtlinien identisch.

In beiden Richtlinien ist eine Abdeckung der Lebenshaltungskosten nach ausdrücklicher Vorgabe des BMWi nicht Bestandteil der Förderung. Sollten die Lebenshaltungskosten nicht gedeckt sein, kann ergänzend die Grundsicherung nach Arbeitslosengeld II beantragt werden. Da in den vergangenen Tagen bereits tausende Anträge eingegangen und bearbeitet worden sind, werden alle bisherigen Antragstellerinnen und Antragstellern die Möglichkeit bekommen, ihren Antrag auf die neuen Richtlinien umzustellen, da diese im Regelfall besser dotiert sind.

Die NBank wird dazu in den nächsten Tagen alle Betroffenen anschreiben und ihnen diese Möglichkeit eröffnen, ergänzend zu der schon erhaltenen Förderung des Landes eine weitere Unterstützung zu erhalten. Ein schon erhaltener Förderbetrag wird allerdings angerechnet, sollte sich nach der neuen Fördermöglichkeit aufgrund der Vorgaben des Bundes eine höhere Summe ergeben. So wird eine Doppelförderung vermieden. Benötigt werden dazu nur einige wenige Informationen zur Ertragsvorausschau der kommenden Monate. Mit Veröffentlichung der neuen Richtlinien werden alle Neuanträge auf die neuen Richtlinien umgestellt.

Weiterreichende Informationen dazu gibt es auf der Webseite der NBank.


Information der Industrie- und Handelskammer Stade für den Elbe-Weser-Raum vom 17.03.2020

Die Niedersächsische Landesregierung hat am 16.03.2020 angeordnet, zahlreiche Geschäfte als nötige Schutzmaßnahme zu schließen. Entsprechend gibt es aktuell viele Fragen rund um das Thema, die wir auf unserer Homepage zusammengetragen und beantwortet haben. Auch zu möglichen Unterstützungsangeboten für Unternehmen sind hier Informationen gebündelt. Diese Seite wird von uns kontinuierlich ergänzt. Dort können Sie sich auch für unseren Newsletter eintragen lassen. So erreichen Sie die neusten Informationen am schnellsten: www.stade.ihk24.de/corona

Zum Erlass der Landesregierung die wichtigsten Informationen im Überblick

Von einer Schließung betroffen sind (Stand: 23. März, 10:00 Uhr):

Ausdrücklich NICHT von einer Schließung betroffen sind (Stand: 23. März, 10:00 Uhr):

Der Erlass der Landesregierung wird aktuell von den Landkreisen als Allgemeinverfügung veröffentlicht. Auf den Seiten des Landkreises Verden erfahren Sie den aktuellen Stand zur Umsetzung sowie weitere Details. Bitte beachten Sie, dass die einzelnen Allgemeinverfügungen im Detail voneinander abweichen können. Prüfen Sie daher die Verfügungen für Ihren Landkreis ganz genau. In der Regel gilt die Allgemeinverfügung sofort nach erfolgter Veröffentlichung und mindestens bis zum 18. April 2020.